Sinn des Lebens – ein Liebesbrief

Bin ich in Trance oder wach?

Es ist Samstagmorgen, 6:00h, wir sind im Auto auf dem Weg nach Berlin.

Wir blinzeln in die Sonne und tanzen im Sitz zur Musik als mir klar wird, dass ich den Sinn des Lebens begriffen hab.

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Auf einmal hab ich es ganz klar vor Augen. Endlich. Wir Menschen auf diesem Planeten haben tatsächlich einen Sinn. Einen Sinn, den ich nun in allen Fasern meines Körpers spüre.

Leere in meinen Gedanken…

Ich zweifelte lange Zeit an unserer Daseinsberechtigung. Warum sind wir Menschen hier? Was erschaffen wir schon? Außer Infrastruktur, Shopping, Netzwerk? Wofür? Was hinterlassen wir, wenn erneut ein Meteorit einschlägt oder wir uns selber durch Atombomben ausschalten? Wozu waren wir dann hier?

Meist verspürte ich Frust oder Verblüffung, dass wir zu nichts im Stande sind -wir Menschen. Oder Verwunderung: Befinden wir uns vielleicht in einem Reagenzglas und sind Testobjekte, höher entwickelter Wesen, die die Welt und den Menschen untersuchen, um zu schauen, wie sich unsere Spezies entwickelt? Na viel Spaß bei der Forschung!

…  wird zu einem bunt goldenen Gefühl der Wonne

Umso berührter bin ich gerade jetzt, in dem Moment, als ich endlich fühle, dass ich gar nicht umsonst hier auf Erden bin. Und dass ich gar nicht um sonst das Glück habe, unsere Natur zu entdecken. Mir wird warm. Meine Augen schmerzen leicht und füllen sich mit Tränen. Ich habe soeben meinen Sinn des Lebens erkannt: Ich bin hier, um Mutter zu sein und einem kleinen Menschen das Leben zu schenken. Und es ist MEIN Geschenk, dieses Leben sich entwickeln zu sehen. Seite an Seite mit meinem Kind zu sein und gemeinsam einen Weg zu gehen. Dabei jede noch so kleine Entwicklung zu begleiten, wie jetzt gerade in diesem Moment als wir in den Urlaub fahren. Der Sonne entgegen, die dich anlacht, wenn du Freude strahlend in unsere Zukunft schaust.

Ich liebe dich

Deine Mama

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Mein Blick nach vorn ist gleichzeitig sonnig und trüb. Wenn ich dich auf dem Schoß habe, will ich dich nicht mehr loslassen. Ich küsse dich. Ich kuschle mich an dich ran. Du magst die Sicherheit in meinen Armen und dennoch möchtest du gern ausbrechen, die Welt erkunden.

Ich kann dich nicht loslassen. Ich vermisse dich. Ich liebe dich.

Mein Herz schmerzt, wenn ich in die nahe Zukunft schaue. Der Gedanke daran schnürt mir den Hals zu und ich habe Angst, dich zu verlieren. Ich bekomme das Gefühl als würde dich bald jemand stehlen und ich verliere dich für immer.

Dabei besteht keine Gefahr und keinerlei Grund solch ein dramatisches Gefühl zu haben. Ich habe dich und du hast mich. Unser Leben wird sich nur etwas ändern. Wir werden uns entwickeln und eine neue Herausforderung gemeinsam und doch eigenständig meistern müssen. Du gehst deinen Weg und ich gehe meinen. Bis wir uns abends wieder haben.

Wir werden neue Eindrücke sammeln, Menschen kennenlernen, kleine Abenteuer erleben und wachsen. Unser Erlebtes werden wir einander mitteilen. Als Chance wahrnehmen und leben. Wieder für einander da sein, uns gegenseitig stärken und vertrauen.

Ich vertraue dir. Ich glaube an dich. Ich bin für dich da.

Ich freue mich für jede Situation in deinem Leben, die dich lernen lässt. Die dich neugierig macht. Die dich stutzig macht. Und die dich glücklich und stolz macht. Auch, wenn ich auf jede Situation neidisch bin, die dich hat, wenn ich dich nicht haben kann.

Nur bin ich an dieser Stelle nicht wichtig. Du bist wichtig. Ich trete traurig und gern zugleich in den Hintergrund und lass dich gehen, beobachte und fange dich wieder auf, wenn du mich brauchst. Mehr kann ich nicht tun und weniger werde ich nicht tun.

Ich liebe dich und vermisse dich.

Meine Tränen trüben meinen Blick aber mein Lächeln schärft ihn wieder. Du bist mein Grund zu leben, zu wachsen und zu sein.

Ich liebe dich. Deine Mama.

Musik in unseren Ohren – ein Liebesbrief

Musik in unseren Ohren – ein Liebesbrief

Wir liegen beide auf dem Bett. Ich habe dich in meinen Armen. Im Hintergrund spielt leise Klaviermusik. Seelenruhig schläfst du ein.

Ich liebe dich so sehr, dass es wehtut. Von Tag zu Tag mehr. Meine Augen brennen und füllen sich mit Tränen. Ich atme ganz schwer ein und bin bestrebt dich nicht aufzuwecken.

Ich schaue mir dein Gesicht an, deine Arme und Hände, deinen kleinen Oberkörper. Ich bin jedes Mal froh, wenn sich dein Bäuchlein vor Atmung hebt und senkt. Im sanften Licht sehe ich deinen jungen Flaum auf der Haut, wie er schimmert. Das bringt mich zum Lächeln.

Du bist wunderschön.

Nicht nur, wenn du schläfst. Vor allem, wenn du wach bist. Dann bist du da. Einfach da. Du erfüllst den Raum mit deiner kleinen Persönlichkeit. Du forderst unsere Präsenz. Dein Geist ist hellwach. Dein Lachen ist Musik in unseren Ohren. Du machst uns glücklich. So, wie du bist.

Und das Schönste ist. Ich glaube, du bist auch glücklich. Bei uns.

Ich liebe dich. Deine Mama.

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