Trennung auf Zeit – ein Liebesbrief

Trennung auf Zeit – ein Liebesbrief

Mein Blick nach vorn ist gleichzeitig sonnig und trüb. Wenn ich dich auf dem Schoß habe, will ich dich nicht mehr loslassen. Ich küsse dich. Ich kuschle mich an dich ran. Du magst die Sicherheit in meinen Armen und dennoch möchtest du gern ausbrechen, die Welt erkunden.

Ich kann dich nicht loslassen. Ich vermisse dich. Ich liebe dich.

Mein Herz schmerzt, wenn ich in die nahe Zukunft schaue. Der Gedanke daran schnürt mir den Hals zu und ich habe Angst, dich zu verlieren. Ich bekomme das Gefühl als würde dich bald jemand stehlen und ich verliere dich für immer.

Dabei besteht keine Gefahr und keinerlei Grund solch ein dramatisches Gefühl zu haben. Ich habe dich und du hast mich. Unser Leben wird sich nur etwas ändern. Wir werden uns entwickeln und eine neue Herausforderung gemeinsam und doch eigenständig meistern müssen. Du gehst deinen Weg und ich gehe meinen. Bis wir uns abends wieder haben.

Wir werden neue Eindrücke sammeln, Menschen kennenlernen, kleine Abenteuer erleben und wachsen. Unser Erlebtes werden wir einander mitteilen. Als Chance wahrnehmen und leben. Wieder für einander da sein, uns gegenseitig stärken und vertrauen.

Ich vertraue dir. Ich glaube an dich. Ich bin für dich da.

Ich freue mich für jede Situation in deinem Leben, die dich lernen lässt. Die dich neugierig macht. Die dich stutzig macht. Und die dich glücklich und stolz macht. Auch, wenn ich auf jede Situation neidisch bin, die dich hat, wenn ich dich nicht haben kann.

Nur bin ich an dieser Stelle nicht wichtig. Du bist wichtig. Ich trete traurig und gern zugleich in den Hintergrund und lass dich gehen, beobachte und fange dich wieder auf, wenn du mich brauchst. Mehr kann ich nicht tun und weniger werde ich nicht tun.

Ich liebe dich und vermisse dich.

Meine Tränen trüben meinen Blick aber mein Lächeln schärft ihn wieder. Du bist mein Grund zu leben, zu wachsen und zu sein.

Ich liebe dich. Deine Mama.

Podcast 010 Elternzeit produktiv & selbstbestimmt gestalten

Podcast Elternzeit produktiv & selbstbestimmt gestalten

Hallo du brillantes Stück,

Zeit wird es heute, um über Produktivität und Selbstbestimmung in der Elternzeit zu sprechen! Beides ist ja gar nicht so einfach, wenn man auf einmal in die neue Rolle als Mama schlüpft. Der Alltag verselbständigt sich und die Gesellschaft scheut sich nicht, ihre Erwartungen an dich kund zu tun!

Kämpfe einer Frau & Mutter

Aber hey, wenn es leicht wäre, könnte es ja jeder! Also lass uns darüber unterhalten. Im heutigen Podcast erzähle ich dir

  • warum ich Angst vor der Elternzeit hatte?!
  • was ich mir für die Elternzeit vornahm und wie ich sie tatsächlich verlebe?!
  • wie ich die Elternzeit bewusst produktiv gestalte?!
  • warum man mir das Gefühl gibt, eine schlechte Mutter zu sein und wie ich damit umgehe?!
  • warum es für mich wichtig ist den Kontakt zum Arbeitgeber über die Elternzeit zu erhalten?!
  • was ich tue um glücklich zu sein, damit ich mein Kind glücklich machen kann?!

Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören!

Geht es dir manchmal auch so? Kennst du diese Gedanken, Ängste und Wünsche? Wie gehst du mit gesellschaftlichem Druck um? Ich freu mich auf deine Meinung und Erfahrung!

Vielen Dank. Ich drück dich, deine Lima