Podcast 024 Life Update: Krippe, Job, Ehe, Gesundheit

Life Update: Krippe, Job, Ehe, Gesundheit

Hi Babe,

ich hoffe du bist gesund und munter und hast den Dezember grandios gestartet?!

Ich befinde mich so langsam gesundheitlich auf dem Weg der Besserung und habe heute Energie, um dir ein Life Update zu geben.

Im heutigen Podcast berichte ich, wie sich unser Leben in den letzten 4 Wochen verändert hat. Denn Krankheit, Vollzeitjob und Krippenplatz zogen in unser Leben ein. Was dann noch von unserer hart erarbeiteten Routine übrig bleibt, versuche ich gerade herauszufinden? Ach, und wie unsere Ehe das alles verkraftet, erzähle ich dir gleich.

Hör gern rein und sag mir doch, erging es dir auch so? Wie hast du diese spannende Phase geregelt?

Ich drück dich ganz fest.

Liebe Grüße, deine Lima

Working Mom – meine ersten Tage im Job

Working Mom – meine ersten Tage im Job

Hi Babe,

es ist Freitag und ich habe die erste Woche im Job nach meiner Elternzeit hinter mir.

Wie es war?

Nervig, chaotisch, unangenehm.

Nervig, da ich eineinhalb Tage auf alles warten musste, um arbeitsfähig zu sein. Es war ja sehr spontan, dass ich nach 12 Monaten wieder arbeiten wollte?! So eine Zeitverschwendung und blöde Situation, wenn man wartet, wartet, aus dem Fenster guckt, hin und her geht, um zumindest persönlich mit Kollegen einige Themen zu klären, wieder wartet und dann doch schließlich wieder nach Hause fährt.

Chaotisch, weil es bei uns bei der Arbeit einfach immer chaotisch ist. Und jetzt – nach einem Jahr – gefühlt noch chaotischer.

Unangenehm, weil ich mich persönlich noch, wie zwischen zwei Welten fühle: einerseits emotional, harmoniebedürftig, uneigennützig. Andererseits willensstark, direkt und höchst rational. Ich muss erst einmal ankommen.

Wie ich mich fühle?

Abends fühle ich mich furchtbar. Immer, wenn ich meinen Sohn zu Bett bringe, heule ich Krokodilstränen. Ich habe das Gefühl, ich lege ihn für immer in seine Wiege und sehe ihn nie wieder. So langsam dringt auch das schlechte Gewissen durch, dass ich nicht mehr Geld habe, um zu Hause zu bleiben oder von zu Hause aus zu arbeiten. Seit zwei Tagen empfinde ich meine Abwesenheit von zu Hause als pure Zeitverschwendung. Jetzt  ist der Job im Vergleich zur Mutterrolle nichts mehr wert. Ist halt so. Trotzdem muss ich arbeiten. Und eigentlich liebe ich meinen Job. Ein furchtbares Gefühlsdurcheinander.

Tagsüber ist es leichter. Wenn ich dann einmal unterwegs bin, will ich mich amüsieren. Also höre ich laute Musik im Auto oder mein Hörbuch. Bei der Arbeit richte ich mich mit Smoothie und Tee gut ein. Außerdem freue ich mich auf meine Kollegen und gemeinsame Projekte. Je mehr ich reinfinde bzw. je mehr Aufgaben ich bekomme, desto mehr Spaß habe ich auch.

Bis ich wieder im Auto sitze und im Stau stehe oder eine Umleitung fahren muss und einfach nicht pünktlich zu Hause ankomme. Dann spüre ich wieder das Bedauern dieser Zeitverschwendung! Dann kommt die Sehnsucht. Dann könnte ich wieder heulen.

Was ich denke?

Ja Babe, es schmerzt. Es tut so weh. Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass mir arbeiten bald wieder gut tut. Bis dahin kuschle ich mein Baby einfach jeden Abend zehnfach beim Zubettbringen und anschließend vergrabe ich mich in die Arme meines Mannes und heule mich in den Schlaf. Schluchz, schluchz, quengel, schluchz.

Guten Nacht, Schatz.

Deine Lima.

Podcast 020 Working Mom – Vorbereitung auf den Job nach der Elternzeit

Working Mom – Vorbereitung auf den Job nach der Elternzeit

Wow Babe,

es geht weiter! Ein neuer Lebensabschnitt beginnt – das Leben als Working Mom!

Gute Zeiten…

Ziemlich euphorisch bereite ich mich auf meine neue Rolle als Working Mom vor. Ich habe dabei viel Spaß aber auch die ein oder andere blöde Situation erlebt. Gern berichte ich dir davon: So kannst du es besser machen und dich auch auf den Wiedereinstieg freuen.

…Schlechte Zeiten.

Mich umtreiben aber auch traurige Gefühle, Angst und Trennungsschmerz. Das gehört nun zum Leben dazu, glaube ich. Dennoch nehme ich mir vor, dass die Zeit als Working Mom auch eine schöne Phase wird. Und warum nur davon träumen und nicht gleich handeln?

Sei eine Working Mom!

Also berichte ich dir, was wir brillanten Frauen und Mütter machen können, um uns auf den Job nach der geilen Elternzeit oder einer längeren Abwesenheit vorzubereiten!

Ich wünsch dir viel Spaß beim Podcast – und empfehle ihn gern weiter! Wir Mädels müssen einander unterstützen, nicht wahr?!

WHO RUN THE WORLD? – GIRLS! (Beyonce)

Ich drück dich, deine Lima.

People hangout together at coffee shop

Hier findest du alle Folgen des The Brilliant Mom Podcast!

Höre unseren Podcast auch kostenlos auf iTunes, Soundcloud, Player FMPodcast.de oder Podcast.de und empfehle ihn gern weiter! Danke, Babe. Deine Lima

Google Workshop: aus Mom wird Business Mom

Google Workshop

Hallo Babe,

wie du in der letzten Woche auf Instagram gesehen hast, war ich bei der Workshop-Reihe Zukunftswerkstatt von Google. Dieser Tag bedeute mir einiges: Girltime, Schulbank drücken, in die Trick-Kiste greifen, Sehnsucht und 1000 Dinge zu organisieren. Aber Eines nach dem Anderen.

Girltime

Meine Freundin lud mich ein, sie zu begleiten. Sie machte sich gerade mit Ihrer Deko-Agentur Handwerks-Zeit zur Vermietung selbstgemachter Dekoration für Hochzeiten und andere persönliche Events selbständig und möchte sich gern für die Vermarktung ihrer Produkte aufschlauen. Ich wiederum stehe mit unserem Podcast am Start und möchte mich bezüglich unserer Internetpräsenz verbessern. Außerdem haben wir uns gefühlt ewig nicht mehr gesehen und als Mütter, Ehefrauen, Arbeitstiere und chronisch das Chaos regulierende Ladys unendlich viel zu erzählen. Also mussten wir diesen Google Workshop unbedingt einrichten!

Freundinnen

 

1000 Dinge organisieren

Leichter gesagt als getan. Als erstes habe ich überlegt, wem ich mein knapp 9 Monate altes Baby ganztags anvertraue? Die Gruppe war klein: Mann, Schwiegereltern A und Schwiegereltern B. Mann arbeitet zu der Zeit. Schwiegereltern A müssten persönlich einiges ummodeln, würden es aber bestimmt machbar machen. Ach ja, Schwiegereltern B haben in der Woche noch Urlaub! Haha, sie sind meine erste Wahl. Dann Zeitplan gecheckt und angefragt. Gottseidank, haben Sie sich sehr gefreut und ohne zu Zögern ja gesagt! Check. Dann folgte aber noch den Gatten von der tollen Idee zu überzeugen, den ganzen Tag weg zu sein… Komisch, dass er mich bei solchen Vorschlägen immer anschaut als würde ich unseren Sohn zur Adoption freigeben…😱

Übrigens kennst du Schwiegermama B schon? Im Podcast habe ich sie bereits interviewt, höre dir die Folge 002 hier an oder auf iTunes / Soundcloud / Podcast.de

In die Trickkiste greifen

Ich habe meinem Mann dann erklärt, warum ich mich über diese Möglichkeit so freue, dass Schwiegereltern B super mit unserem Sohn klar kommen, sich bei uns auskennen und er ja gern nach 6 Stunden Babysitting übernehmen kann. Während ich das alles erklärt hab, habe ich mich natürlich langsam ausgezogen, versteht sich. 😱

Schulbank drücken

Die Google Workshops waren in einem alten Gemäuer ausgerichtet, es gab Getränke und Snacks, 2 Mega-Leinwände und ich durfte mal wieder die Schulbank drücken. Yeah! Ich liebe es, strebermäßig da zu sitzen, dem Vortragenden zu lauschen, mir zu überlegen, ob ich es besser machen würde, mir Notizen zu machen und was dazu zu lernen. Und ja, auch wenn ich im IT-Bereich arbeite, ist es super interessant zu verstehen, wie Google tickt, welche Daten Google wie nutzt und wie verdammt langsam meine Website sich aufbaut!!! #HustleBaby. Ich habe den Tag sehr genossen. Wir haben auch ein paar verrückte Leute kennengelernt und einfach mal ganz andere Gespräche geführt. Außerdem waren wir auf dem Campus essen und ich durfte meine alte Uni besuchen und diesen unverwechselbaren Nerd-Duft einatmen. Ach, herrlich! #Thatmademyday.

Sehnsucht

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Und als ich da saß – auf meinem in letzter Sekunde ergatterten Platz, weil wir irgendwie doch nicht auf der Liste standen (!) –  blickte ich durch dieses Fenster und habe nur meinen Sohn gesehen! Dann kribbelte es in meiner Brust und ich freute mich, ihn abends wieder zu sehen. Und obwohl er nicht da war, brachte er mich zum Lachen, weil ich ihn genau vor mir sah. Ein schönes Gefühl.

Gleichzeitig habe ich mich gefreut, in diesem Moment auf diesem Stuhl zu sitzen und einen anders interessanten und schönen Tag zu verleben. Auch ein schönes Gefühl. Dann sagte ich mir „Lima, alles richtig gemacht!“