Der Amsterdam-Effekt

Breathe in, Breathe out!

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Das war mein Motto bei unserem Familien-Wochenend-Trip im bitterkalten November nach AMSTERDAM. Und ich würde morgen alles wieder so machen! Ein herrlich entspannter Tapetenwechsel mit wunderbaren Amsterdamern, leckerem Essen, viel frischer Luft und einem leichten Geldbeutel. Lese hier meine Tipps für einen entspanntes Familienwochenende in Amsterdam. ♡

Kurze Anreise

Von unserem zu Hause ist Amsterdam genau 4 Stunden entfernt. Diese Distanz ist für uns und unserem nun 2-Jährigen Sohn (es war sein Geburtstagswochenende 😭) absolut machbar. Mit einer entspannten Wickelpause und frischbelegten Brötchen waren wir dann ungefähr 5 Stunden unterwegs. Bei der Wahl unseres Kindersitzes haben wir auf die baulich höhere Variante gesetzt und die Isofix-Station 2Way mit dem MaxiCosi 2Way Pearl Kindersitz (Größe 2) verwendet. So konnte unser Schatz super aus dem Fenster gucken,  die spannenden Autos sehen, war sicher und wir konnten ihn bei seinem Nickerchen in die Waagerechte stellen. Das ist eine coole Funktion. So konnte ich nämlich auch meine Zeitung lesen.

Service-Wüste Deutschland war einmal

Wir kamen bei unserer Anreise an die Raststätte Brockbachtal auf der A30 vorbei. Obwohl dort belegte Brötchen und Kuchen im Regal standen, haben wir nach einem frischen Brötchen mit Käse für unseren Spatz gefragt. Immerhin weiß man ja nicht, wie lange die Brötchen dort schon liegen? Und die netten Damen dort haben unserem Sohnemann nicht nur herzlich gern ein Brötchen geschmiert, sie haben auch Tomate drauf gelebt und es in 4 Viertel geschnitten. So konnte unserer kleiner Liebling sofort eigenständig sein Essen schnappen und mampfen. Besonders die leckeren Tomatenscheiben haben es ihm angetan. Hmm. Vielen Dank nochmal an das freundliche Personal der Raststätte Brockbachtal.

Top Hotel ist halb gewonnen

Bei der Wahl des Hotels gehe ich zugegebenermaßen nach der Optik und nach dem Preis. Ich weiß genau, in welchem Ambiente ich mich wohlfühle. Auch, wenn das egoistisch klingt, ist das meine Priorität. Denn Familienurlaub ist nicht nur für die Familie da. Familienurlaub ist auch für Mama da. Und mein Motto ist ja „nur eine glückliche Mama hat ein glückliches Kind“, was sich immer wieder bewahrheitet. Darüber hinaus ist mein Menne auch stets zufrieden mit meiner Auswahl. Das Novotel, Amsterdam war dabei auch mal wieder eine gute Wahl: Die Ausstattung war einfach super, alle waren authentisch freundlich, Kinder leben dort kostenlos, unser Babybett gab´s kostenlos. Die Lounge zwischen Eingangshalle und Restaurant hatte eine wunderbare Spielecke, es gab leckere Drinks für Mama und Papa. Während das Kind also spielt oder durch die Gegend läuft, wird von den Kellnern fast tänzerisch ausgewichen. Unser Sohn, wie auch andere Kinder waren tatsächlich willkommen. Und auch am RoomService wird nicht gespart. Es gab ein WillkommensGeschenk für den Kleinen, sein Essen wurde stets warm gemacht und neben dem Babybett passt auch der Kinderwagen bequem ins kleinste Zimmer. Eine super Unterkunft für summasummarum 250€ kann ich nur sagen – Für Paare und Familien – Schick und Social!

Hop on, hop off!

Wie auch bei unserem letzten Amsterdam-Trip (damals noch ohne Kind) haben wir das Auto stehen lassen und die Stadt mit den Öffentlichen oder zu Fuß erkundet. Das Schöne ist, dass an jeder Metro-Station mindestens ein Service-Büro ist, wo einfach jeder englisch sprechen kann und dich gut berät. Mit dem städtischen Tram-Ticket, sind Mama und Papa für 15€ (zusammen!) pro 24h gefahren – das Kind fährt kostenlos mit. Egal, ob Tram, Metro, Bus, Straßenbahn. Alles, außer Zug ist dabei und man kann jederzeit ein und aussteigen. Dadurch, dass Amsterdam so mega modern ist, sind auch die Öffentlichen Verkehrsmittel auf dem neuesten Stand. So braucht man sich wegen Treppen und Absätzen beim Einsteigen mit dem Kinderwagen keinerlei Gedanken machen. Alles ist ebenerdig bzw. bündig. Kein Heben, kein Hasten. Einfach herrlich.

Wind und Wetter

Zugegeben, es war saukalt. Wir hatten 0-5 Grad, die Luft war trocken. Es war bewölkt. Aber es war geil! Wir haben den Kleinen und uns gut eingepackt, hatten den Kinderwagen, einen Fußsack und die Wickeltasche dabei. Mehr nicht! Und sind los! Raus in die Stadt! Wir waren nicht aufzuhalten! (Und da wir am Black Friday – Wochenende unterwegs waren, hatte Mama noch Glück und erwarb bei GStar einen noch molligeren, coolen Mantel preislich für die Hälfte. Yassss, Babe, Yassss!

Amsterdam-Effekt für Kids

Mit unserem Sohn haben wir generell ein entspanntes und frohes Kind. Wie mir, scheint ihm eigentlich die Sonne aus dem Hintern. Und doch staunten wir nicht schlecht, wie gut er tatsächlich drauf war! Ob zu Fuß oder im Kinderwagen – kein Gequengel. Für Kinder ist Amsterdam ein reines Paradies. Es gibt Unzähliges zum Staunen: Fahrräder, Busse, Bagger, Kräne, laute und leuchtende  Krankenwagen, schnelle Motorräder, die Polizei, Kühe und Pferde auf den Wiesen, Tauben zum Jagen und Enten im Wasser. Einfach alles, was Kinderaugen verblüfft. Unser Lütter hat immer gleich die Geräusche der Fahrzeuge und Tiere nachgemacht und uns bestimmt 10 Mal pro Minute gesagt, „Guarda Mama“ – Schau mal, Mama!

Yummy in my tummy

Sobald wir gutes Essen haben gilt eigentlich jeder Tag als gelungen. Das gilt besonders im Urlaub. Neben einem Fehlgriff, hatten wir 3 wunderbare Restaurants und Bistros auserkoren, die ich euch gern empfehlen möchte:

Unser Abendessen am 1. Tag (Anreiste) gab´s nach einem 2 km langen Spaziergang durch Amsterdam Rai und Zuid beim Argentiner Mi Sueno. Der Inhaber und sein Team waren super freundlich, das Essen war gut, das Lokal ist klein, proppenvoll und gemütlich.

Unser Frühstück 1. am Samstag hatten wir im Breakfast Club: Ein kinderliebes Bistro mit frischem mexikanischen, englischen oder amerikanischem Frühstück. Das Bistro geht über 2 Etagen und ist daher besonders interessant für die Kleinen – Treppe rauf, Treppe runter versteht sich, wenn auch leider kein Wickeltisch vorhanden war. 😤

Unser 2. Frühstück haben wir vor der Abreise bei Anne & Max gegessen. Es war ein noch viel besseres Frühstück: Es gab frisch gebackenes Bananenbrot für den Kleinen, alle Brotsorten waren übrigens super lecker, die Caprese und das Omelette waren herzallerliebst und ein kleiner Spaziergang hin wie auch zurück im schönen Stadtteil Zuid gibt den besonderen Amsterdamer Flair mit auf den Heimweg. Sonntags waren wir dann wieder mit dem Auto unterwegs und zu der Zeit hat man mit dem Parken in Zuid sogar eine Chance.

Unser Novotel ließ sich auch nicht lumpen. Das Abendessen und Ambiente hier waren für ein Dinner echt unschlagbar! Nach unserem Fehlgriff am Samstagnachmittag haben wir die weltbeste Pizza aus Amsterdam bei La Zoccola auf die Faust genommen und mit unserem Sohn abends auch noch mal im Novotel schick und entspannt gegessen. Hihi.

Ausflug in Amsterdam

Wir haben uns nicht viel für die 2,5 Tage vorgenommen. Einfach die Stadt genießen und mal schauen, worauf wir Lust haben. Um eine Grachtenfahrt kamen wir dann doch nicht herum. Wir denken, sie ist für den Kleinen spannend und bietet nicht zu viel geschunkel.  Und so war es dann auch. Für 36€ konnten Mama, Papa und Kind (kostenlos) gemütliche 75 Minuten durch die Kanäle Amsterdams schippern. Herrlich. Und nach dem Motto „Wir zeigen dir die Welt – und heute ein Stückchen Amsterdam“ hat unser Sohn seine erste Bootsfahrt mit uns erlebt.

Plant euch gern ich eine oder zwei Attraktion ein, wenn ihr nicht nur spazieren gehen möchtet. Für uns war das In-den-Tag-hinein-Leben und mal gucken einfach ideal. Beim nächsten Mal nehmen wir den Tierpark mit und ein Museum für Mama. Das steht schonmal fest. Also heißt es…

… To Be Continued

Amsterdam-Effekt

Grundsätzlich war ich am Wochenende relativ still. Das liegt daran, dass der Amsterdam-Effekt bei mir voll zuschlug. Ich kam runter, habe voll entspannt und einfach nur aufgesogen, was mir vor die Linse kam. Ich habe die Luft genossen, die Menschen beobachtet, meinen Sohn im Reisefieber beobachten können, in die Schaufenster und Wohnzimmer schauen können. Ich konnte einfach nur genießen und Auftanken. Diese Stadt bewirkt bei wahre Wunder!

Ich freue mich für dich, wenn es dir bei Reisen auch so geht. Deine Lima

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