Google Workshop: aus Mom wird Business Mom

Google Workshop

Hallo Babe,

wie du in der letzten Woche auf Instagram gesehen hast, war ich bei der Workshop-Reihe Zukunftswerkstatt von Google. Dieser Tag bedeute mir einiges: Girltime, Schulbank drücken, in die Trick-Kiste greifen, Sehnsucht und 1000 Dinge zu organisieren. Aber Eines nach dem Anderen.

Girltime

Meine Freundin lud mich ein, sie zu begleiten. Sie machte sich gerade mit Ihrer Deko-Agentur Handwerks-Zeit zur Vermietung selbstgemachter Dekoration für Hochzeiten und andere persönliche Events selbständig und möchte sich gern für die Vermarktung ihrer Produkte aufschlauen. Ich wiederum stehe mit unserem Podcast am Start und möchte mich bezüglich unserer Internetpräsenz verbessern. Außerdem haben wir uns gefühlt ewig nicht mehr gesehen und als Mütter, Ehefrauen, Arbeitstiere und chronisch das Chaos regulierende Ladys unendlich viel zu erzählen. Also mussten wir diesen Google Workshop unbedingt einrichten!

Freundinnen

 

1000 Dinge organisieren

Leichter gesagt als getan. Als erstes habe ich überlegt, wem ich mein knapp 9 Monate altes Baby ganztags anvertraue? Die Gruppe war klein: Mann, Schwiegereltern A und Schwiegereltern B. Mann arbeitet zu der Zeit. Schwiegereltern A müssten persönlich einiges ummodeln, würden es aber bestimmt machbar machen. Ach ja, Schwiegereltern B haben in der Woche noch Urlaub! Haha, sie sind meine erste Wahl. Dann Zeitplan gecheckt und angefragt. Gottseidank, haben Sie sich sehr gefreut und ohne zu Zögern ja gesagt! Check. Dann folgte aber noch den Gatten von der tollen Idee zu überzeugen, den ganzen Tag weg zu sein… Komisch, dass er mich bei solchen Vorschlägen immer anschaut als würde ich unseren Sohn zur Adoption freigeben…😱

Übrigens kennst du Schwiegermama B schon? Im Podcast habe ich sie bereits interviewt, höre dir die Folge 002 hier an oder auf iTunes / Soundcloud / Podcast.de

In die Trickkiste greifen

Ich habe meinem Mann dann erklärt, warum ich mich über diese Möglichkeit so freue, dass Schwiegereltern B super mit unserem Sohn klar kommen, sich bei uns auskennen und er ja gern nach 6 Stunden Babysitting übernehmen kann. Während ich das alles erklärt hab, habe ich mich natürlich langsam ausgezogen, versteht sich. 😱

Schulbank drücken

Die Google Workshops waren in einem alten Gemäuer ausgerichtet, es gab Getränke und Snacks, 2 Mega-Leinwände und ich durfte mal wieder die Schulbank drücken. Yeah! Ich liebe es, strebermäßig da zu sitzen, dem Vortragenden zu lauschen, mir zu überlegen, ob ich es besser machen würde, mir Notizen zu machen und was dazu zu lernen. Und ja, auch wenn ich im IT-Bereich arbeite, ist es super interessant zu verstehen, wie Google tickt, welche Daten Google wie nutzt und wie verdammt langsam meine Website sich aufbaut!!! #HustleBaby. Ich habe den Tag sehr genossen. Wir haben auch ein paar verrückte Leute kennengelernt und einfach mal ganz andere Gespräche geführt. Außerdem waren wir auf dem Campus essen und ich durfte meine alte Uni besuchen und diesen unverwechselbaren Nerd-Duft einatmen. Ach, herrlich! #Thatmademyday.

Sehnsucht

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Und als ich da saß – auf meinem in letzter Sekunde ergatterten Platz, weil wir irgendwie doch nicht auf der Liste standen (!) –  blickte ich durch dieses Fenster und habe nur meinen Sohn gesehen! Dann kribbelte es in meiner Brust und ich freute mich, ihn abends wieder zu sehen. Und obwohl er nicht da war, brachte er mich zum Lachen, weil ich ihn genau vor mir sah. Ein schönes Gefühl.

Gleichzeitig habe ich mich gefreut, in diesem Moment auf diesem Stuhl zu sitzen und einen anders interessanten und schönen Tag zu verleben. Auch ein schönes Gefühl. Dann sagte ich mir „Lima, alles richtig gemacht!“

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